Der Evang.-Luth. Kirchenkreis Bayreuth

Der Kirchenkreis Bayreuth ist einer der sechs Kirchenkreise der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern:

Der Kirchenkreis Bayreuth umfasst den Regierungsbezirk Oberfranken und kleine Teile Unter- und Mittelfrankens und der Oberpfalz.
In den 16 Dekanatsbezirken*) des Kirchenkreises mit insgesamt 339 Kirchengemeinden (in 255 Pfarreien) leben rund 451.000 evangelische Christen (Stand: Juli 2014)

*) Das Dekanat Coburg besteht aus zwei Regionen.

>> "Glaube mit Bodenhaftung" - Ein Film über den Kirchenkreis Bayreuth
Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen und auch Karten zum Kirchenkreis

>> Der Kirchenkreis Bayreuth auf der Internetseite der Landeskirche

>> Kirchenkreisinformation (Stand 2012) zum Downloaden

>> Ein Bericht von Regionalbischöfin Dr. Greiner zur Lage im Kirchenkreis aus dem Jahr 2012

Der Kirchenkreis Bayreuth und die Aufgaben der Regionalbischöfin

Der Kirchenkreis Bayreuth ist einer der sechs Kirchenkreise der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Er umfasst das Gebiet Oberfrankens und kleine Teile Mittel- und Unterfrankens und der Oberpfalz. Mehrere Dekanatsbezirke (vergleichbar mit den Landkreisen) bilden zusammen einen Kirchenkreis (vergleichbar mit einem Regierungsbezirk). Zum Kirchenkreis Bayreuth gehören die 16 Dekanatsbezirke Bad Berneck, Bamberg, Bayreuth, Coburg (Region 1 und 2), Forchheim (Sitz in Muggendorf), Hof, Kronach-Ludwigsstadt, Kulmbach, Michelau, Münchberg, Naila, Pegnitz, Rügheim, Selb, Thurnau und Wunsiedel. Hier leben 451.283 Gemeindeglieder in 255 Pfarreien mit 339 Kirchengemeinden (Stand Juli 2014). Der Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt etwa 42 Prozent (Stand Oberfranken 2012).

Mit dem Ende der Monarchie und des „landesherrlichen Kirchenregiments“ wurde im Jahr 1921 aus dem früheren Konsistorialbezirk Bayreuth, der die Regierungsbezirke Oberfranken, Unterfranken, Oberpfalz und Niederbayern umfasste, der Kirchenkreis Bayreuth mit einem Kreisdekan an der Spitze. Seinen heutigen Umfang erhielt der Kirchenkreis nach der Gründung des Kirchenkreises Regensburg.

Die Oberkirchenräte im Kirchenkreis waren Karl Prieser (1921-1936), Otto Bezzel (1937-1947), Karl Burkert (1947-1961), Emil Flurschütz (1961-1973), D. Dr. Johannes Hanselmann (1974-1975), Johannes Meister (1975-1989), Walter Schieder (1990-1991), Wilfried Beyhl (1992-2009) und Dr. Dorothea Greiner (ab 1.4.2009). Bis 1999 trug der Oberkirchenrat/die Oberkirchenrätin im Kirchenkreis die Amtsbezeichnung „Kreisdekan/Kreisdekanin“. Anfang 2000 wurde die Amtsbezeichnung Regionalbischof/Regionalbischöfin eingeführt.

Nach Artikel 64 der Kirchenverfassung gehören zu den Aufgaben des Regionalbischofs/der Regionalbischöfin: darauf achten, dass das Wort Gottes schrift- und bekenntnisgemäß verkündigt wird und die Sakramente recht verwaltet werden; die Gemeinden, Pfarrerinnen, Pfarrer und kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschwisterlich beraten; die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit fördern; die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern in der Öffentlichkeit vertreten; Dekaninnen und Dekane einführen und über die gemeinsamen Aufgaben beraten; Ordinieren, Visitieren und Einweihen.

Im Januar 1921 bezog der erste Bayreuther Kreisdekan, Oberkirchenrat Karl Prieser, seine Räume im „Italienischen Bau“ des Neuen Schlosses. Ein eigenes Amtsgebäude am Wittelsbacherring wurde erst Mitte der 30-er Jahre errichtet. Im Januar 2002 zog das Team in das neue Dienst- und Wohngebäude in der Hans-Meiser-Straße. Zum Team gehören neben Frau Dr. Greiner: Pfarrer Michael Thein (Referent), Kathrin Ströbel (Chefsekretärin), Sigrun Küffner, Isabell Rix (Sekretärinnen im Teildienst), Erich Thiel (Fahrer) und Regina Herrmann (Reinigungskraft).