Unterstützung für die Armenier aus Berg Karabach

Zerstörte Kathedrale in Shushi (Quelle: Wikipedia)Regionalbischöfin Greiner bittet um Spenden angesichts der Not der armenischen Bevölkerung, die aus Arzach (Nagorny Karabach) geflohen ist und nun im Winter in Notunterkünften in Armenien haust oder in ihre alte Heimat zurückkehrt, in der ihre Häuser aber zerstört sind. „Die armenischen Christen aus Arzach brauchen unsere Unterstützung“, so die Regionalbischöfin. Spenden sind unter anderem über die Diakonie-Katastrophenhilfe und das Gustav Adolf Werk möglich.

„Die Spendenbereitschaft insbesondere für Armenien hat in Deutschland eine lange Tradition“, so Dorothea Greiner. Kirchliche Blätter berichteten eingehend und mit Schilderungen von Einzelschicksalen von der ersten Progromwelle des Osmanischen Reiches gegen armenische Christen Ende des 19. Jahrhunderts. Viele Gemeinden sammelten damals große Beträge. Mit ihnen wurden Vertriebene unterstützt und Waisenhäuser eingerichtet für die unzähligen Kinder, deren Eltern ermordet worden waren

„An diese Tradition der Verbundenheit mit den armenischen Christen möchte ich mit diesem Spendenaufruf anknüpfen“, so die Regionalbischöfin. Zu den Unterzeichnern des Spenden-aufrufs gehört unter anderen der Regionalbischof von Halle-Wittenberg, Johann Schneider.

Spendenmöglichkeiten:

Diakonie Katastrophenhilfe

Gustav-Adolf-Werk

Hintergrund

Lesen Sie hier den Spendenaufruf.

Hintergrundinformation zum Krieg in Arzach (Berg Karabach)