Friedrich Hohenberger wird neuer Dekan in Kulmbach

Friedrich Hohenberger

Bayreuth/Kulmbach. Der nächste Dekan für den Dekanatsbezirk Kulmbach heißt Friedrich Hohenberger. Der 58-jährige ist Pfarrer in Regensburg und dort Hochschulseelsorger. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Der künftige Dekan wurde am gestrigen Dienstag vom Wahlgremium aus Kirchenvorstand der Petrigemeinde und Dekanatsausschuss gewählt. Regionalbischöfin Dorothea Greiner leitete die Wahl und gratulierte ihm nach der Beschlussfassung. Sie hob hervor: „Friedrich Hohenberger bringt umfangreiche und langjährige Leitungserfahrung aus der Gremienarbeit in verschiedenen Bereichen unserer Kirche mit, insbesondere in den 18 Jahren als Landessynodaler. Sein Herz schlägt für die Diakonie ebenso wie für die evangelische Erwachsenenbildung. Er wird den Dekantsbezirk theologisch reflektiert und lösungsorientiert leiten und dabei die Eigenverantwortung der Gemeinden stärken.“

Nach dem Theologiestudium in Erlangen, Neuendettelsau, Basel und Berlin war Friedrich Hohenberger zunächst Vikar in Burggrub und Stockheim im Dekanat Kronach. Jeweils ein Jahr lang sammelte er danach in Hereford/ Großbritannien sowie in Warren/ USA Erfahrungen in der Ökumene. Anschließend war er Pfarrer in Schwandorf im Dekanat Sulzbach-Rosenberg und seit 1998 in Regensburg als Studierendenseelsorger mit Geschäftsführung. 2002 bis 2020 war Friedrich Hohenberger Mitglied der Landessynode sowie des Landessynodalausschusses.

Friedrich Hohenberger äußerte nach der Entscheidung des Wahlgremiums: „Ich spüre viel Mut und Zuversicht, mit denen Menschen in und um Kulmbach ihren Glauben leben. Dass mir zugetraut wird als Pfarrer und Dekan dabei mitzuwirken, erfüllt mich mit großer Vorfreude.“

Dorothea Greiner äußerte sich zudem dankbar für den Dienst von Friedrich Hohenbergers Vorgänger: „Thomas Kretschmar hat den Dekanatsbezirk Kulmbach fünf Jahre lang kompetent, fröhlich und integrierend geleitet. Voraussichtlich werden wir ihn am 10. Oktober verabschieden.“

Der Termin für die Amtseinführung von Friedrich Hohenberger wird eigens bekanntgegeben.