Verabschiedung Günter Förster

Bayreuth/Selbitz. Voller Dankbarkeit verabschiedete sich Pfarrer Günter Förster nach einer erfüllenden Dienstzeit in den Ruhestand. Sieben Jahre lang war er zuletzt als Spiritual für die geistliche Begleitung in der Gemeinschaft der evangelischen Communität Christusbruderschaft in Selbitz auf einer halben Pfarrstelle verantwortlich. Mit einer weiteren halben Stelle sorgte er während dieser Zeit auch für die Aus- und Fortbildung von geistlichen Begleitern in der bayerischen Landeskirche.

Am 11. Juli wurde der 65jährige von Regionalbischöfin Dorothea Greiner in einem festlichen Abendmahlsgottesdienst im Selbitzer Ordenshaus entpflichtet. Kirchenrat Manuel Ritter sprach ein Grußwort.

Dorothea Greiner hob in ihrer Ansprache hervor: „Pfarrer Förster konnte in den letzten Dienstjahren sowohl seine früheren Berufserfahrungen als Pfarrer und Dekan als auch seine spirituelle Begabung einbringen. Denn er war hier zum einen als Seelsorger und Prediger segensreich für die Schwestern. Zum anderen begleitete er im Seminarangebot des Gästehauses und im Programm „Atem holen“ viele Mitarbeitende unserer Kirche, die mitten im Berufsleben stehen. Er war Geistlicher Begleiter und trug zur Ausbildung weiterer Geistlicher Begleiter wesentlich bei.“

Start der Einweihungstour

Bayreuth/Hof. Regionalbischöfin Dorothea Greiner hat den Radpilgerweg durch Oberfranken mit einem Freiluftgottesdienst an der Hofer Lorenzkirche und anschließender Radtour nach Wüstenselbitz eröffnet. Gegenwärtig läuft der Ausbau des Radpilgerwegnetzes nach Santiago de Compostela. Die oberfränkischen Radwege wurden nun in Gebrauch genommen.

Dorothea Greiner verlieh ihrer Freude Ausdruck: „Jetzt ist es möglich, den Jakobspilgerweg auch in Oberfranken zu beginnen oder von Norden kommend durch Oberfranken zu fahren. Radpilgern ist mehr als Radwandern. Durch die Verbindung von sportlicher Bewegung und geistlichem Innehalten tanken Menschen körperliche und seelische Kraft. Wer pilgernd auf dem Jakobsweg unterwegs ist, hat nicht nur Compostela als Ziel, sondern ein Leben, das Sinn und Freude macht.“

Friedrich Hohenberger

Bayreuth/Kulmbach. Der nächste Dekan für den Dekanatsbezirk Kulmbach heißt Friedrich Hohenberger. Der 58-jährige ist Pfarrer in Regensburg und dort Hochschulseelsorger. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Der künftige Dekan wurde am gestrigen Dienstag vom Wahlgremium aus Kirchenvorstand der Petrigemeinde und Dekanatsausschuss gewählt. Regionalbischöfin Dorothea Greiner leitete die Wahl und gratulierte ihm nach der Beschlussfassung. Sie hob hervor: „Friedrich Hohenberger bringt umfangreiche und langjährige Leitungserfahrung aus der Gremienarbeit in verschiedenen Bereichen unserer Kirche mit, insbesondere in den 18 Jahren als Landessynodaler. Sein Herz schlägt für die Diakonie ebenso wie für die evangelische Erwachsenenbildung. Er wird den Dekantsbezirk theologisch reflektiert und lösungsorientiert leiten und dabei die Eigenverantwortung der Gemeinden stärken.“

Kirche im Grünen. Im evangelischen Fernsehmagazin 06/2021 „Grüß Gott Oberfranken“ vom 23. Juni 2021 besuchen wir einen Berg-Gottesdienst auf dem Ruldolfstein bei Weißenstadt und die Wanderfalken in der Coburger Morizkirche. Außerdem stellen wir die „Blühpakt Allianz“ vor, der die Evangelische Kirche beigetreten ist, um sich für mehr Artenvielfalt einzusetzen. Am Ende der Sendung lernen wir wieder einen neuen Lieblingsplatz in Oberfranken kennen.

Andreas Müller

Bayreuth/Hof. Der nächste Dekan für den Dekanatsbezirk Hof heißt Andreas Müller. Der 54-jährige ist Pfarrer im westfälischen Unna und dort Stellvertreter des Superintendenten. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Der künftige Dekan wurde vom Landeskirchenrat benannt und am gestrigen Dienstag vom Wahlgremium aus Kirchenvorstand und Dekanatsausschuss bestätigt. Regionalbischöfin Dorothea Greiner leitete die Präsentation und gratulierte ihm nach der Beschlussfassung. Sie hob hervor: „Der Dekanatsbezirk Hof ist höchst anspruchsvoll durch sein herausforderndes Aufgabenspektrum. In Andreas Müller haben wir eine Persönlichkeit, der ich diese große Verantwortung zutraue. Er ist noch größere Dekanatsbezirke in seiner westfälischen Heimatkirche gewohnt und bisher schon Stellvertreter eines Dekans bzw. eines Superintendenten, wie das in Westfalen heißt.“

Termine der Regionalbischöfin

Tageslosung

Wer auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen.
Psalm 32,10
Hoffnung lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Römer 5,5

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