Ansprache zur Einführung von Anne Mayer-Thormählen und Ralph Thormählen am 19.9.2021 in der Christusbruderschaft in Selbitz

Liebe Gemeinde, vor allem liebes Ehepaar Anne Mayer-Thormählen und Ralph Thormählen

Grundlage meiner Einführungsansprache ist das Wort aus den Briefen für diesen Sonntag, 2. Timotheus c. 1,8-10.
Ich lese in der Übersetzung August Strobels:

Predigt von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner zu Römer 8, 28

„Der Mensch denkt und Gott lenkt.“ Kennen Sie dieses Sprichwort? Dass der Mensch denkt, stimmt - manchmal. Aber lenkt Gott auch? Wie stark hat Gott seine Hand im Spiel im Blick auf unser Leben?! Das ist ein Geheimnis, das sich wohl erst im Himmel auflösen wird, wenn wir auf unser Leben zurück blicken. Die Bibel erzählt jedenfalls von Menschen, die Gottes Führung erfahren.

Predigt von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner zu Lukas 17, 5-6

Liebe Gemeinde,
 
Das vorgesehene Bibelwort für den heutigen Sonntag ist nur kurz, aber hat es in sich. Es steht im Lukasevangelium, Kapitel 17, die Verse 5 und 6:
Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!
Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorsam sein.

Übergabe Bücherbox Stuki Bayreuth
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Bayreuth. Ein außergewöhnliches Geschenk brachte den Krippenkindern in der „Stuki“ in Bayreuth nicht nur Freude, sondern vermittelte auch Stolz darauf, dass sie mit zwei Sprachen aufwachsen.

Regionalbischöfin Dorothea Greiner und Vorstand des Diakonischen Werkes Bayreuth, Franz Sedlak hatten die Bayerische Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer, MdL in eine besondere Kita eingeladen, die „Stuki“. Sie übergab dort am heutigen Montag eine zweisprachige Bücherbox an die evangelische Studenten-Kinderkrippe in Bayreuth. Im oberfränkischen Kirchenkreis erhalten im Rahmen des Projektes „Zweisprachige Bücherbox – Stolz auf meine Sprache!“ insgesamt etwa 30 evangelische Kitas eine Bücherbox.

Auszug Ordination Lena Gleußner
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Predigt von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner zum Epheserbrief 2, 4-10

Liebe Festgottesdienstgemeine, vor allem, liebe Lena Gleußner!

„Danke! Liebe Maroldsweisacher und lieber Pfarrer Popp-Posekardt“ sage ich – auch im Namen von Ihnen, liebe Frau Gleußner, dass wir hier in Ihrer wunderschönen Kirche diesen Gottesdienst feiern können. Diese Kirche ist natürlich wegen Ihrer Größe für eine Ordination besonders geeignet – aber nicht nur:
Hier in Maroldsweisach sind Sie, liebe Frau Gleußner, zur Grundschule gegangen und hier haben Sie im nachbarlichen Wirtshaus als Schülerin und Studentin ein wenig Geld verdient.
Und die Ditterswinder Gemeinde, in der Sie aufgewachsen sind, ist auch nicht weit.
Solch eine heimatliche Ordination ist selten. Da freuen sich die Einheimischen in ganz besonderer Weise mit. Es macht viele schon ein wenig stolz, dass „eine von uns“ nun ordiniert wird und den Weg in den Pfarrberuf geht.

Im evangelischen Fernsehmagazin "Grüß Gott Oberfranken!" wird diesmal gehämmert, poliert, geschraubt und gesägt. In der Sendung zeigen wir, wie eine Bayreuther Silberschmiedin Abendmahlkelche, Hostienzangen und Co herstellt und begleiten einen Kirchenmaler aus Bamberg bei einer aufwendigen Kirchenrestauration in Creußen. Auch das immaterielle Kulturerbe Orgelbau ist in Oberfranken vertreten. "Grüß Gott Oberfranken!" begleitet den komplexen Neubau einer mobilen Orgel für die Bamberger Stephanskirche, vom ersten Planungsschritt bis zum fertigen Instrument. In der Rubrik "Mein Lieblingsplatz" stellt die angehende Glockensachverständige Brigit Kleefeld die Glockenstube im Kirchturm vor.

Im evangelischen Fernsehmagazin „Grüß Gott Oberfranken!“ begeben wir uns auf den neuen oberfränkischen Teil des Jakobusradpilgerwegnetzes, sprechen mit Radpilger-Pfarrer Jürgen Nitz über die neuen Routen und geben Tipps, welche Kirchen und Ausflugsziele sich als Zwischenstopps auf dem Weg hervorragend eignen. Außerdem zeigt uns Pilgerbegleiter Michael Thein seinen Lieblingsplatz: Die Pilgerpfade in Oberfranken.

Verabschiedung Günter Förster

Bayreuth/Selbitz. Voller Dankbarkeit verabschiedete sich Pfarrer Günter Förster nach einer erfüllenden Dienstzeit in den Ruhestand. Sieben Jahre lang war er zuletzt als Spiritual für die geistliche Begleitung in der Gemeinschaft der evangelischen Communität Christusbruderschaft in Selbitz auf einer halben Pfarrstelle verantwortlich. Mit einer weiteren halben Stelle sorgte er während dieser Zeit auch für die Aus- und Fortbildung von geistlichen Begleitern in der bayerischen Landeskirche.

Am 11. Juli wurde der 65jährige von Regionalbischöfin Dorothea Greiner in einem festlichen Abendmahlsgottesdienst im Selbitzer Ordenshaus entpflichtet. Kirchenrat Manuel Ritter sprach ein Grußwort.

Dorothea Greiner hob in ihrer Ansprache hervor: „Pfarrer Förster konnte in den letzten Dienstjahren sowohl seine früheren Berufserfahrungen als Pfarrer und Dekan als auch seine spirituelle Begabung einbringen. Denn er war hier zum einen als Seelsorger und Prediger segensreich für die Schwestern. Zum anderen begleitete er im Seminarangebot des Gästehauses und im Programm „Atem holen“ viele Mitarbeitende unserer Kirche, die mitten im Berufsleben stehen. Er war Geistlicher Begleiter und trug zur Ausbildung weiterer Geistlicher Begleiter wesentlich bei.“

Radwegpilgern Start Hofer Lorenzkirche
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Bayreuth/Hof. Regionalbischöfin Dorothea Greiner hat den Radpilgerweg durch Oberfranken mit einem Freiluftgottesdienst an der Hofer Lorenzkirche und anschließender Radtour nach Wüstenselbitz eröffnet. Gegenwärtig läuft der Ausbau des Radpilgerwegnetzes nach Santiago de Compostela. Die oberfränkischen Radwege wurden nun in Gebrauch genommen.

Dorothea Greiner verlieh ihrer Freude Ausdruck: „Jetzt ist es möglich, den Jakobspilgerweg auch in Oberfranken zu beginnen oder von Norden kommend durch Oberfranken zu fahren. Radpilgern ist mehr als Radwandern. Durch die Verbindung von sportlicher Bewegung und geistlichem Innehalten tanken Menschen körperliche und seelische Kraft. Wer pilgernd auf dem Jakobsweg unterwegs ist, hat nicht nur Compostela als Ziel, sondern ein Leben, das Sinn und Freude macht.“

Friedrich Hohenberger

Bayreuth/Kulmbach. Der nächste Dekan für den Dekanatsbezirk Kulmbach heißt Friedrich Hohenberger. Der 58-jährige ist Pfarrer in Regensburg und dort Hochschulseelsorger. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Der künftige Dekan wurde am gestrigen Dienstag vom Wahlgremium aus Kirchenvorstand der Petrigemeinde und Dekanatsausschuss gewählt. Regionalbischöfin Dorothea Greiner leitete die Wahl und gratulierte ihm nach der Beschlussfassung. Sie hob hervor: „Friedrich Hohenberger bringt umfangreiche und langjährige Leitungserfahrung aus der Gremienarbeit in verschiedenen Bereichen unserer Kirche mit, insbesondere in den 18 Jahren als Landessynodaler. Sein Herz schlägt für die Diakonie ebenso wie für die evangelische Erwachsenenbildung. Er wird den Dekantsbezirk theologisch reflektiert und lösungsorientiert leiten und dabei die Eigenverantwortung der Gemeinden stärken.“

Termine der Regionalbischöfin

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