Kirche im Grünen. Im evangelischen Fernsehmagazin 06/2021 „Grüß Gott Oberfranken“ vom 23. Juni 2021 besuchen wir einen Berg-Gottesdienst auf dem Ruldolfstein bei Weißenstadt und die Wanderfalken in der Coburger Morizkirche. Außerdem stellen wir die „Blühpakt Allianz“ vor, der die Evangelische Kirche beigetreten ist, um sich für mehr Artenvielfalt einzusetzen. Am Ende der Sendung lernen wir wieder einen neuen Lieblingsplatz in Oberfranken kennen.

Andreas Müller

Bayreuth/Hof. Der nächste Dekan für den Dekanatsbezirk Hof heißt Andreas Müller. Der 54-jährige ist Pfarrer im westfälischen Unna und dort Stellvertreter des Superintendenten. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Der künftige Dekan wurde vom Landeskirchenrat benannt und am gestrigen Dienstag vom Wahlgremium aus Kirchenvorstand und Dekanatsausschuss bestätigt. Regionalbischöfin Dorothea Greiner leitete die Präsentation und gratulierte ihm nach der Beschlussfassung. Sie hob hervor: „Der Dekanatsbezirk Hof ist höchst anspruchsvoll durch sein herausforderndes Aufgabenspektrum. In Andreas Müller haben wir eine Persönlichkeit, der ich diese große Verantwortung zutraue. Er ist noch größere Dekanatsbezirke in seiner westfälischen Heimatkirche gewohnt und bisher schon Stellvertreter eines Dekans bzw. eines Superintendenten, wie das in Westfalen heißt.“

Pfarrer Enno Weidt
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Muggendorf/Forchheim. Die Stelle des Dekans im Dekanatsbezirk Forchheim wird ab Dezember vertretungsweise versehen. Dies gilt für längstens drei Jahre: Pfarrer Enno Weidt wird diese Aufgabe übernehmen. Der 58-jährige geschäftsführende Pfarrer der Forchheimer Kirchengemeinde St. Johannis ist schon bisher Vertrauenspfarrer des Pfarrkapitels (Senior) und als dieser auch Stellvertreter von Dekan Günther Werner, der zum 1. Dezember in den Ruhestand tritt.

Die Wahrnehmung der Dekans-Aufgabe durch den amtierenden Stellvertreter soll den Dekanats-Gremien genug Zeit geben, die Veränderungen der Landesstellenplanung und andere Struktur-fragen zu durchdenken. Der Landesstellenplan, der von der Landessynode im Frühjahr beschlossen wurde, führt zu einem Rückgang der Pfarrstellen; deswegen suchen der Dekanatsausschuss und die Kirchenvorstände nach guten Formen der Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden in der Region.

100 Jahre Kirchenkreis Bayreuth
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Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Bayreuth ist 2021 hundert Jahre alt. Aus diesem Anlass feierte Regionalbischöfin Dorothea Greiner am Donnerstag, 6. Mai, einen Dankgottesdienst gemeinsam mit Vertretern des öffentlichen Lebens und der staatlichen Verwaltung in der Stadtkirche Hl. Dreifaltigkeit Bayreuth.

War die evangelische Kirche in der Zeit des Königreichs Bayern noch eine Staatskirche, wurde nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende der Monarchie eine neue Organisation nötig. Im Januar 1921 trat eine neue Kirchenverfassung in Kraft, mit der Bayern in zunächst drei Kirchenkreise eingeteilt wurde – einer davon war der Kirchenkreis Bayreuth.

Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner wünscht eine gesegnete Karwoche und ein frohes Osterfest: "Das feiern wir gerade in diesem Jahr: dass der Tod nicht das Letzte ist, sondern unsere Perspektive eine ganz andere. Gott schenke Ihnen diese Erfahrung, dass Gott Sie zum Leben führt."

Wenn ein Pfarrer oder eine Pfarrerin die Stelle wechselt, bleibt das alte Pfarrhaus meist im sanierungsbedürftigen Zustand zurück. Die Zukunft der Pfarrstelle hängt dann maßgeblich davon ab, ob es renoviert wird. Aber was bedeutet es für eine Kirchengemeinde, das Pfarrhaus sanieren zu lassen – oder eben nicht? Geht es heutzutage auch ohne klassisches Pfarrhaus? Und wer bezahlt das eigentlich? Darum geht’s in „Grüß Gott Oberfranken!“ im März.

Im evangelischen Fernsehmagazin "Grüß Gott Oberfranken!" geht es im Januar um den Corona-Lockdown: Unter welchen Hygienemaßnahmen die Feier des Abendmahls auch in Coronazeiten möglich ist, warum Gottesdienste trotz Lockdown stattfinden können und wie Fernsehgottesdienste eine Alternative zum Gottesdienstbesuch in Coronazeiten werden können. In der neuen Rubrik "Mein Lieblingsort" stellt Prädikantin Silke Meier den Lehrsteinbruch im Fichtelgebirge vor, an dem sie Gott ganz nah bei sich spüren kann.

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