Enthüllung Gedenkort Stadtfriedhof
Bildrechte Wofgang Hegel

Bayreuth. Regionalbischöfin Dorothea Greiner und Dekan Jürgen Hacker eröffneten in einer Feierstunde den neuerrichteten Gedenkort für Sinti und Roma auf dem evangelischen Stadtfriedhof in Bayreuth.

Die Regionalbischöfin sagte in ihrer einleitenden Rede: „Wir geben dem Gedenken Raum. Wir regen an zum Nachdenken, um die Macht des oft unbewussten – aber umso wirksameren – Antiziganismus zu brechen.“ Sie betonte: „Wir verstehen diesen Erinnerungsort als Beitrag, Antiziganismus mitten unter uns als menschenfeindlich, unchristlich, gesellschaftszerstörend zu entlarven. Und dies auch exemplarisch für jede Form menschenverachtender Diskriminierung oder gar rassistischen oder nationalistischen oder religiösen Hasses.“ Ihr Fazit: „Wir erinnern, um anders weiterzuleben.“

Bayreuth/Bamberg. Die neue Dekanin für den Dekanatsbezirk Bamberg heißt Sabine Hirschmann. Die 53-jährige Pfarrerin ist gegenwärtig Studienleiterin an der Gemeindeakademie Rummelsberg.

Die künftige Dekanin wurde vom Wahlgremium aus Kirchenvorstand der St. Stephansgemeinde und Dekanatsausschuss gewählt. Regionalbischöfin Dorothea Greiner leitete die Wahl und gratulierte ihr nach der Beschlussfassung. Sie hob hervor: „Sabine Hirschmann ist eine rundum für dieses Leitungsamt bestens geeignete Persönlichkeit: Sie ist ein Mensch, der andere Menschen sorgsam begleitet und anleitet, eine durchdachte evangelische Theologin, die Ökumene lebt, und eine Fachfrau für die Durchführung und Umsetzung anspruchsvoller struktureller Prozesse.“

Liebe Festgottesdienstgemeinde, besonders lieber Severin Wagner!

Das Evangelium, das wir vorhin gehört haben, ermutigt uns alle, Gott zu vertrauen und uns keine Sorgen zu machen um unser Leben. Denn: „Gott kümmert sich um Euch!“ Das ist eine große Verheißung, die an uns alle gerichtet ist. Jedem von uns gilt die Zusage: „Gott sorgt für Dich!“
Auch das Bibelwort für die Predigt hat eine ähnliche Botschaft. Es passt so gut zu einer Ordination, denn im Bibelwort wie in der Ordination geht es um einen konkreten Menschen. Sie, lieber Severin Wagner, werden heute berufen, gesegnet und gesendet für Ihr ganzes Leben. Ob Ihnen im Blick auf die Zukunft manches Sorgen bereitet?

Dorothea Greiner und Pavel Pokorný mit Delegationen
Bildrechte Andreas Beneker

Bad Alexandersbad. Freundschaftlich-familiär ging es zu beim grenzüberschreitenden Treffen von evangelischen Christen aus Oberfranken und Tschechien in Bad Alexandersbad. Während die bayerisch-tschechischen Freundschaftswochen derzeit mit einer Vielzahl von Veranstaltungen laufen, trafen auch die Regionalbischöfin des Kirchenkreises Bayreuth Dorothea Greiner und Synodalsenior Pavel Pokorný, der Leiter der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder (EKBB), zusammen. Mit dabei waren haupt- und ehrenamtlich Engagierte in der Partnerschaftsarbeit der beiden Kirchen, unter ihnen die Dekane Peter Bauer aus Wunsiedel und Hans-Martin Lechner aus Bamberg sowie als jüngster Teilnehmer Vikar Jakob Vocke aus Selb.

 

Podium Religionsfreiheit
Bildrechte Gregor Jungheim

Resolution für den 38. Deutschen evangelischen Kirchentag in Nürnberg, 7.-11.6.2023
Religionsfreiheit und Schutz für Iranerinnen und Iraner in Deutschland

von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, Bayreuth, und OKR Michael Martin, LKA München

Podium Religionsfreiheit - alles andere als sicher | Verletzungen, Anforderungen, Chancen
am Freitag, 09.06.2023, 11.00–13.00 Uhr
im Germanischen Nationalmuseum, Aufseß-Saal, Kartäusergasse 1, Nürnberg

Adressaten:
Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), Bundesinnenministerin Nancy Faeser
Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Iris Spranger
Bayerisches Staatsministerium des Innern, Staatsminister Joachim Herrmann

Zum Schutz der Religionsfreiheit und des Lebens für Iraner und Iranerinnen, die aus dem Islam zum christlichen Glauben konvertiert sind und ihn in den Gemeinden nachweislich leben, fordern wir für die Zukunft:
1. Religions- und Kultursensibilität in Asyl-Anhörungen vor dem Bundesamt und den Verwaltungsgerichten müssen gestärkt werden.
2. Negative Asylbescheide der o.g. Gruppe müssen auf Antrag überprüft bzw. wiederaufgegriffen werden.
3. Auf Strafanzeigen wegen Passlosigkeit muss verzichtet werden bzw. darf die Strafhöhe im Asyl und Ausländerrecht nicht berücksichtigt werden, wenn der Pass nachträglich vorgelegt und die Identität damit geklärt wird.
4. Für Visumsverfahren darf die Reise in den Iran nicht gefordert werden, sondern der Staat muss einen sicheren, gangbaren Weg finden.
5. Weiterhin dürfen keine Abschiebungen in den Iran stattfinden. Die Integration muss befördert werden.

Rede der Regionalbischöfin am 27. April 2023

Sehr geehrte, liebe Frau Regierungspräsidentin Piwernetz, sehr geehrter, lieber Herr Oberbürgermeister Ebersberger, beide sind zugleich Mitglieder des Vereinsrates des Markgrafenkirchenvereins.

Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner mit Schülern an der Medienstation
Bildrechte Michael Götz

Liebe Vorstände des Markgrafenkirchenvereins, Dekan i.R. Hans Peetz, Altlandrat Hermann Hübner und Pfarrer Stephan Schmidt.

Die Nennung Ihrer und der folgenden Namen verbinde ich zugleich mit einem inhaltlichen Dank. Danke dem Vereinsrat und Vorstand des Markgrafenkirchenvereins. Sie standen von Anfang an hinter dem Projekt, dessen Ergebnis wir heute feiern – einer Medienstation, die den Schatz der Markgrafenkirchen zeigt im Museum beim Markgräflichen Operhaus und damit im Weltkulturerbezentrum.

Pfarrer Michael Thiedmann wird ab 1. Dezember 2023 Direktor des Schulreferates im Kirchenkreis Bayreuth und leitet zugleich die Schulreferate der Dekanatsbezirke Bayreuth-Bad Berneck, Kulmbach, Pegnitz und Thurnau. Der 35jährige ist seit 2018 Pfarrer in Burgpreppach sowie Schulreferent im Dekanatsbezirk Rügheim. Er folgt auf Kirchenrat Gerald Scheil, der in den Ruhestand tritt.

Regionalbischöfin Dorothea Greiner hebt hervor: „Der Religionsunterricht an Schulen ist ein zentrales kirchliches Arbeitsfeld: Die Kirchen haben eine große Verantwortung für die religiöse Bildung von Kindern und Jugendlichen in allen Schularten und Jahrgangsstufen.

Predigt zu Johannes 12,20-24

Liebe Festgottesdienstgemeinde,
vor allem liebe Raphaela Holzinger,

wir sind gegenwärtig in der Passionszeit. An den Sonntagen der Passionszeit sind die Evangelien-texte ernst. Unser Evangelium, das wir gerade gehört haben, endet mit dem Wort: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.
Als ich Sie bei unserem Ordinationsgespräch auf dieses Bibelwort ansprach, wurden wir ernst. Es ist ja zunächst einmal ein Wort Jesu über sich selbst: Er ist das Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt.  Für Jesus war die bewusste Hingabe in den Tod ein schwerer Schritt. Aber brachte Frucht.
Natürlich vergleichen wir uns nicht mit Jesus, und trotzdem ist das Bild des sterbenden Weizenkorns auch sprechend für den Schritt, den Sie in diesen Monaten gehen.

Schreibteam Alltagsexerzitien
Bildrechte Micha Götz

Ein ökumenisches Schreibteam aus dem evangelischen Kirchenkreis Bayreuth und dem Erzbistum Bamberg, vertreten durch das Referat Spiritualität, erstellt jährlich Texte für die Ökumenischen Alltagsexerzitien. Jahr für Jahr wachsen die Verkaufszahlen der Broschüre, die u.a. hier bestellt werden kann: https://shop.gottesdienstinstitut.org/spiritualitat/.html 

Auf „evangelischer Seite“ hat sich nun das Schreibteam verändert. Mitglieder, die jahrelang Texte geschrieben haben, steigen aus: Gudrun Saalfrank, Gottfried Greiner und Beate Thiessen (alle drei links im Bild); andere kommen dazu: Stefanie Lauterbach, Sr. Alice Sommer (2. u. 3. von rechts) und Holger Winkler (nicht im Bild).  Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner und Dekanin Martina Beck, die Koordinatorin des Schreibteams, haben bei der Verabschiedung der ausscheidenden und Begrüßung der neuen Mitglieder des Schreibteams von den Anfängen, Entwicklungen und der Motivation für dieses Projekt berichtet. Auch die Anzahl der Gruppen in Gemeinden, die miteinander diesen Gebetsweg im Alltag gehen, erhöht sich stetig. Gerade in der Passionszeit ist für viele Christen eine Vertiefung und Einübung des Glaubens durch Alltagsexerzitien eine wichtige Zäsur im Jahresrhythmus.

Sr. Barbara Müller (vorne im Bild) und Pfarrerin Gudrun Saalfrank bieten jährlich ein Vorbereitungsseminar im Gästehaus der Christusbruderschaft Selbitz für Menschen an, die in der eigenen Gemeinde auch Gruppen leiten möchten und sich in der Vorbereitung darauf Unterstützung wünschen.

Termine der Regionalbischöfin

Tageslosung