Predigten und Reden

Ansprache zur Einführung von Anne Mayer-Thormählen und Ralph Thormählen am 19.9.2021 in der Christusbruderschaft in Selbitz

Liebe Gemeinde, vor allem liebes Ehepaar Anne Mayer-Thormählen und Ralph Thormählen

Grundlage meiner Einführungsansprache ist das Wort aus den Briefen für diesen Sonntag, 2. Timotheus c. 1,8-10.
Ich lese in der Übersetzung August Strobels:

Predigt von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner zu Lukas 17, 5-6

Liebe Gemeinde,
 
Das vorgesehene Bibelwort für den heutigen Sonntag ist nur kurz, aber hat es in sich. Es steht im Lukasevangelium, Kapitel 17, die Verse 5 und 6:
Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!
Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorsam sein.

Auszug Ordination Lena Gleußner
Bildrechte: Fertinger

Predigt von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner zum Epheserbrief 2, 4-10

Liebe Festgottesdienstgemeine, vor allem, liebe Lena Gleußner!

„Danke! Liebe Maroldsweisacher und lieber Pfarrer Popp-Posekardt“ sage ich – auch im Namen von Ihnen, liebe Frau Gleußner, dass wir hier in Ihrer wunderschönen Kirche diesen Gottesdienst feiern können. Diese Kirche ist natürlich wegen Ihrer Größe für eine Ordination besonders geeignet – aber nicht nur:
Hier in Maroldsweisach sind Sie, liebe Frau Gleußner, zur Grundschule gegangen und hier haben Sie im nachbarlichen Wirtshaus als Schülerin und Studentin ein wenig Geld verdient.
Und die Ditterswinder Gemeinde, in der Sie aufgewachsen sind, ist auch nicht weit.
Solch eine heimatliche Ordination ist selten. Da freuen sich die Einheimischen in ganz besonderer Weise mit. Es macht viele schon ein wenig stolz, dass „eine von uns“ nun ordiniert wird und den Weg in den Pfarrberuf geht.

100 Jahre Kirchenkreis Bayreuth
Bildrechte: Kirchenkreis Bayreuth
Predigt von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner im Festgottesdienst am 06.05.2021 in der Stadtkirche Bayreuth
„Jesus Christus herrscht als König, alles wird im untertänig“. Dieses Lied begleitet uns durch den Gottesdienst. Heikel (!) könnte man meinen – wenn man dieses Lied im Sinne eines Machtanspruches der Kirche über den Staat verstehen würde. Das ist es aber gerade nicht. Denn dieser König sagt von sich: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. Diese Aussage Jesu vor Pilatus ist einer der großen befreienden Sätze der Bibel. Es befreit ein christusgemäßes Christentum, befreit die Kirche, von falschen - weltlichen - Machtansprüchen.